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Die Natur und Wildnis,
ist etwas Elementares, Wunderbares, Schützenswertes - eine "Bücherei", ein "Konzertsaal" oder eine "Oase". Die Bücher, die mal lauten oder leisen Töne und die Quellen sind die Bäche, Vögel, Tiere, Pflanzen und Steine.
Unsere nicht selten als „unzivilisiert“ bezeichneten Vorfahren lebten in einer so engen, respektvollen und tiefen Verbundenheit zur Erde, dass es ihnen nie in den Sinn gekommen wäre, sich über sie zu stellen. Sie spürten die Natur als etwas Lebendiges, ein Geschenk, eine Leihgabe und die Verbindung Mensch - Natur galt ihnen als gleichwertig. Sie wussten, alles in der Natur besitzt ein individuelles Eigenleben. Ein Baum ist nicht gleich ein Baum, ebenso wie der Mensch nicht gleich Mensch ist und kein Stein einem anderen gleicht. Leider liegt es nicht mehr in der Natur des Menschen dies zu erkennen und er wirkt immer mehr wie ein "Fremdkörper" in seinem natürlichen, ursprünglichen Lebensraum. Eine solche „naturfremde Entwicklung“ führt neben einer Störung der Mensch – Natur – Beziehung auch dazu, dass kulturhistorisches Gut – unsere Wurzeln - immer mehr verloren gehen.

          „Wenn man das Werk eines anderen Menschen zerstört, nennt man das   
             Vandalismus. Zerstört man dagegen das Werk der Natur oder Gottes,
                                           spricht man von Fortschritt."

                                                    (Jane Goodal)