Die Natur und Wildnis, ist etwas Elementares, Wunderbares, Schützenswertes - eine "Bücherei", ein "Konzertsaal" oder eine "Oase". Die Bücher, die mal lauten oder leisen Töne und die Quellen sind die Bäche, Vögel, Tiere, Pflanzen und Steine. Unsere nicht selten als „unzivilisiert“ bezeichneten Vorfahren lebten in einer so engen, respektvollen und tiefen Verbundenheit zur Erde, dass es ihnen nie in den Sinn gekommen wäre, sich über sie zu stellen. Sie spürten die Natur als etwas Lebendiges, ein Geschenk, eine Leihgabe und die Verbindung Mensch - Natur galt ihnen als gleichwertig. Sie wussten, alles in der Natur besitzt ein individuelles Eigenleben. Ein Baum ist nicht gleich ein Baum, ebenso wie der Mensch nicht gleich Mensch ist und kein Stein einem anderen gleicht. Leider liegt es nicht mehr in der Natur des Menschen dies zu erkennen und er wirkt immer mehr wie ein "Fremdkörper" in seinem natürlichen, ursprünglichen Lebensraum. Eine solche „naturfremde Entwicklung“ führt neben einer Störung der Mensch – Natur – Beziehung auch dazu, dass kulturhistorisches Gut – unsere Wurzeln - immer mehr verloren gehen.
„Wenn man das Werk eines anderen Menschen zerstört, nennt man das Vandalismus. Zerstört man dagegen das Werk der Natur oder Gottes, spricht man von Fortschritt." (Jane Goodal)
"Wissen der Waldläufer" ... eine Wanderung durch die grünen Kathedralen Es gibt viele Wege unsere Mutter Erde zu beschreiten, ihr zu begegnen. Die Bäume und Steine beispielsweise galten schon immer als unsere ältesten Verwandten, Freund und Beschützer, Hüter des Lebens und Ratgeber. Was aber macht Bäume und Steine zu etwas Besonderem? Wie haben unsere Vorfahren ihnen Respekt bezeugt? Auf unserer spannenden Reise verstehen wir, woher der Fuchs weiß wo er etwas zu fressen findet, oder er sich in Sicherheit bringen sollte. Durch Mythen, Sagen und Legenden erfahren wir auch Wissenswertes und Interessantes über die sichtbaren und unsichtbaren Dinge und legen den Grundstein eine uralte Freundschaft und Verbundenheit neu zu entdecken.
"Wald der Worte" ...ein an"sprechendes" Programm Kaum ein anderer Ort bietet so viele Sprachanlässe wie die Natur. Viele große Dichter und Geschichtenschreiber waren und sind dem Mythos Wald verfallen. Gedichte vom Wald - über den Wald, im Wald vorgetragen und geschrieben. An diesem Tag wird das aktive, „isolierte“ Sprechen, das Schreiben und Zuhören gefördert. Auf eine natürliche und ungezwungene Art und Weise entwickelt sich eine, für viele Kinder inzwischen unbekannte Kommunikationskultur. „Wald der Worte“ lässt der Fantasie und Kreativität freien Lauf und bietet die Möglichkeit, aufgenommene Eindrücke schriftlich und sprachlich umzusetzen. Lassen Sie sich überraschen, wie der Wald die Schaffenskraft der Kinder beflügelt.
„WaldArt“ …von Steintürmen und Baumbildern Als WaldArt–Künstler gestalten wir Kunstwerke ausschließlich aus Naturmaterialien und mit bloßen Händen. Am Ort ihrer Entstehung, in der Natur, zurückgelassen, vergehen sie nach Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen. Bei WaldArt geht es nicht um das Werk selber, sondern um die Inspiration durch, die Auseinandersetzung mit der Natur und den kreativen Umgang mit den unterschiedlichen Materialien. Wir erleben einen Kunstunterricht, bei dem die Seele baumeln kann und Fantasie und Vorstellungskraft geweckt werden.
Baumwanderung ...mit Bäumen durch den Jahreskreis Bäume, die mächtigen und uralten Bewohner unserer Erde. Überall auf der Welt galten sie, neben den Steinen, als unsere ältesten Verwandten, Hüter des Lebens und Ratgeber. Zwischen Bäumen und Menschen bestand schon immer eine innige Beziehung und tiefe Freundschaft. Erst im 20.Jahrhundert, im Zuge der Industrialisierung und der Raubbaumentalität, änderte sich diese Sichtweise. Im Verlauf der Wanderung gibt es viel zu erzählen. Sowohl Wissenswertes und Interessantes aus Mythologie und Brauchtum, wie auch allgemeine Informationen zu den "Säulen der Erde", den "Baumleuten".